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SUMMARY:Dracula – Blutige Anfänger
DESCRIPTION:Foto: Michael Petersohn / Grafik Florian Dengler \nDracula – Blutige Anfänger (Peter Jordan)\nRegie Peter Jordan\, Leonhard Koppelmann Kostüm Barbara Aigner Video und Animation Meike Fehre (Ahoi Film) Playbacks und musikalische Einstudierung Samson Fischer Mit Tonio Arango\, Boris Aljinovic\, Anika Baumann\, Samson Fischer\nDie Welt ist im A***. Dracula auch. Der Fürst der Finsternis hat Burnout. Und es kommt noch schlimmer: Sein Diener ist jetzt Veganer und das Blut der Lebenden schmeckt zunehmend nach Glyphosat. Die ewige Jugend? Fake-News! „Dracula – Blutige Anfänger“\, die neue Produktion der Komödie am Kurfürstendamm\, ist ein höllisch lustiger Trip zwischen „Tanz der Vampire“ und „Rocky Horror“\, zwischen Blutsauger- Farce und politischem Albtraum.\nWas passiert\, wenn Digital Natives auf 750 Jahre Langeweile treffen? Wenn der Horror plötzlich keinen Biss mehr hat? Nelly und Mark wollen eigentlich nur kurz Rumänien erkunden – doch trotz Google Maps landen sie am falschen Ort: Draculas Schloss. Aber 750 Jahre Ewigkeit machen auch hartgesottene Blutsauger blass. Dabei haben sie eine große Verantwortung\, denn sie bewachen im Kellerverlies die widerlichsten Diktatoren der Geschichte\, für immer verwahrt\, wie radioaktiver Abfall. Dumm nur\, dass die beiden Reisenden ganz eigene Pläne haben. Was folgt\, ist ein irrwitziger Ritt zwischen Horror\, Pop und Wahnsinn. Denn die eigentliche Frage lautet nicht: Gibt es Dracula noch? Sondern: Ist das Böse zurück? Wer sitzt heute im Oval Office? Ist die Hölle umgezogen?\nweitere Termine und Preise im Magazin \nerm. Sonderpreis: 37\,50 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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LOCATION:Komödie im Ernst-Reuter-Saal\, Eichborndamm 215-239\, Berlin\, 13437
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SUMMARY:Unter Vögeln
DESCRIPTION:Foto: Jasmin Schuller \nUnter Vögeln\nvormals „Bookpink. New Arrivals“\nCaren Jeß\nRegie Jorinde Dröse Mit Daria von Loewenich\, Bernd Moss\, Natali Seelig\nDie Autorin Caren Jeß veröffentlichte 2019 ihr dramatisches Kompendium „Bookpink“\, eine Sammlung von sieben Miniaturen über menschliche Abgründe\, soziale Gefüge und gesellschaftliche Debatten\, deren Protagonisten Vögel waren. Nach dem ATT-Atelier 2024 wächst das Bookpink-Universum weiter – Caren Jeß stellt die Neuankömmlinge in der Vogelwelt\, die unserer allzu ähnlich ist\, vor: voll Machtfantasien\, fragilen Ordnungen und dem seltsamen Verschwinden von Fantasie.\nDa ist der Adler\, der sein Küken verachtet. Eine Mutter ohne weibliche Form\, aber mit strengem Weltbild: Stärke zählt\, Schwäche schadet dem Ruf. Also ab mit dem kleinen\, „missratenen” Sohn ins Reservat für auffällige Arten. Neue Eier\, neue Hoffnung\, alte Härte.\nDann Frau Pétain\, ein quirliges Kolibriweibchen\, das sich sterilisieren lassen will\, um ihr Leben selbst zu bestimmen. Doch der Eingriff misslingt – und die ärztliche Zaunkönigin findet das sogar ganz richtig so.\nUnd Nikki die Kanarie: leuchtend gelb\, gefangen in einer Voliere\, die eher wie ein hübscher Käfig als ein Zuhause wirkt. Ihr Mensch Cord liegt im Sterben\, das Zimmer ein Kaleidoskop aus Glas und Licht. Am Fenster wartet der Zilpzalp auf den Moment\, in dem sich die Tür öffnet und Nikki vielleicht wieder singt. \nerm. Sonderpreis: 23\,50 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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LOCATION:Deutsches Theater\, Schumannstraße 13 a\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Chin Meyer: Mehr Netto von Nix
DESCRIPTION:Foto: Robert Niedring \nChin Meyer: Mehr Netto von Nix \nWirtschafts-Comedy \nEr ist wieder da: Der Schrecken aller Steueroasen\, der Albtraum der Superreichen\, der Robin Hood im Dienstwagen – Finanzamt-Anarcho Siegmund von Treiber kehrt zurück! Nach Jahren im Untergrund (aka „bezahlter Sonderurlaub“) meldet sich der beliebteste Steuerfahnder Deutschlands mit neuer Schärfe\, noch schlechterer Laune und garantiert treffsicherem Witz zurück auf der Bühne.\nIn „Mehr Netto von Nix“ schildert Chin Meyer alias Treiber seine aktuellen Erfahrungen mit Finanzämtern\, Steuerflüchtlingen und all denen\, die glauben\, dass ein Konto auf den Cayman Islands ein Menschenrecht sei. Bissig\, gnadenlos und unfassbar komisch entlarvt er die neuesten Steuertricks\, politischen Schildbürgerstreiche und die kreative Buchhaltung ganzer Nationen – selbstverständlich streng vertraulich und auf eigene Gefahr!\nTreiber kämpft diesmal nicht nur für Gerechtigkeit\, sondern gegen die grassierende Gleichgültigkeit. Und gegen schlechte Laune. Seine Methode: noch schlechtere Laune – aber mit Humor! Ob Steuerschummelei\, politischer Verschwendungs- oder Kryptowahn: Der Fahnder geht dahin\, wo es wehtut – und zwar sehr vergnüglich.\nEin Pflichttermin für alle\, die ihr Geld lieben und ihren Humor nicht beim Finanzamt abgegeben haben!\nweitere Preise im Magazin \nerm. Sonderpreis: 30\,20 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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LOCATION:Wühlmäuse\, Pommernallee 1\, Berlin\, 14052\, Deutschland
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SUMMARY:Prinzess Rosine
DESCRIPTION:Foto: Ildiko-Bognar \nPrinzess Rosine (Paul Lincke)\nRegie Fabian Gerhardt Musikalische Leitung Markus Zugehör Mit Stefanie Dietrich\, Meik van Severen (Spiel\, Gesang); Markus Zugehör/Insa Bernds (Klavier)\nGroße Operette mit Luftballett\nGenuss pur bietet die märchenhaft-verrückte Operette des Berliner Komponisten und Theaterkapellmeisters Paul Lincke\, die das Theater im Palais Berlin als musikalischen Ausstattungsspaß im Taschenformat zeigt.\nSämtliche Haupt- und Nebenrollen (von der Prinzessin Rosine über die Gäste und Bewohner eines ominösen Schlaraffenlandes bis hin zu den Mitgliedern des königlichen Hofes\, aber auch das komplette Orchester und das Corps de Ballet) werden von zwei Personen gespielt und gesungen: Stefanie Dietrich\, bekannt als Mizzi Meier und aus der hauseigenen Produktion über Kurt Tucholsky und Meik van Severen\, der sich auch als Dragqueen einen Namen gemacht hat und den das Publikum erstmalig auf der Bühne des Theater im Palais erleben darf!\n„Prinzess Rosine“\, 1905 in Berlin uraufgeführt\, ist ein echtes musikalisches Juwel\, das aus der Vergessenheit geholt und erneut auf Hochglanz poliert wird. So kehrt Paul Linckes Musik dorthin zurück\, wo sie hingehört: ins Herz der Hauptstadt.\nEin unkonventionelles Operettenerlebnis\, das vor allem eins garantiert: jede Menge Spaß! \nerm. Sonderpreis: 27\,00 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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LOCATION:Theater im Palais\, Am Festungsgraben 1\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Im Spiegelsaal
DESCRIPTION:Foto: Thomas M. Jauk \nIm Spiegelsaal\nnach der Graphic Novel von Liv Strömquist\nRegie | Bühne | Kostüme tewes- findeklee Mit Ulrike Beerbaum\, Janine Kreß\, Franziska Melzer\, Amina Merai\, René Schwittay\, Paul Sies\nSpielfassung von Jana Findeklee und Joki Tewes\nSpieglein\, Spieglein an der Wand\, wer ist die Schönste im ganzen Land? Im ganzen Land? Auf der ganzen Welt! Die Schönste? Und was ist mit dem Schönsten? Im Spiegelsaal der digitalen Welt werden Bilder der Schönsten der Schönen unendlich viele Male gespiegelt und wieder reflektiert. Und wir alle mittendrin! Aber wie sind Schönheitsvorstellungen in den letzten 2.000 Jahren überhaupt entstanden\, und wie wurden Schönheitsideale gesellschaftlich konstruiert? Wieso entwickeln Spiegelbilder ein Eigenleben und setzen uns unter Druck? Wer schaut uns aus dem Spiegel an\, und warum wollen wir so sein wie SIE oder ER – aber vor allem jemand anderes? Und\, ach\, warum nur hat die körperliche Schönheit die irritierende Eigenschaft\, vergänglich zu sein …\nZu all diesen Fragen treffen in der Theaterfassung des Comics „Im Spiegelsaal“ keine geringeren als Kaiserin Sisi\, Marilyn Monroe\, Schneewittchens Stiefmutter\, die Kardashians sowie hochkarätige Philosoph*innen aufeinander. Mit Witz und Scharfsinn gehen sie alle diesen Themen auf den Grund und inspirieren zum gemeinsamen lustvollen Denken. \nerm. Sonderpreis: 24\,00 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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LOCATION:Hans Otto Theater Potsdam\, Schiffbauergasse 11\, Potsdam\, 14467
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SUMMARY:Die letzten Tage von Deutschland
DESCRIPTION:Foto: Dirk Dehmel \nDie letzten Tage von Deutschland \nText Frank Lüdecke & Sören Sieg Regie Frank Lüdecke Komposition Luca Fazioli Mit Constantin Moll\, Bianca Waechter\, Jessica von Wehner\nDer nächste deutsche Bundestag wird gewählt. Alice Weidel erwartet ihre erste Kanzlerschaft. Eine erfolglose Jazz-Sängerin bekommt die Chance ihres Lebens. Eine Aktivistin der „Vulkangruppe“ steht nach drei Jahren Fahndung vor ihrer Festnahme. Als es in der größten deutschen Stadt Probleme bei der Auszählung der Wahlzettel gibt\, kommt plötzlich alles auf die Stimme eines einzigen Mannes an. Ein Berliner Eventkoch\, der sich eigentlich nur für französischen Rotwein\, japanisches Rindfleisch und sehr viel deutsches Trinkgeld interessiert. Es beginnt ein spektakuläres Wetteifern um seine Stimme und er bekommt lauter Angebote\, die er nicht ablehnen kann: Von Friedrich Merz\, Elon Musk und vielen anderen\, die es alle gut mit der Demokratie meinen. Wie wird er sich entscheiden?\nDie Stachelschweine räumen in ihrem neuesten Stück auf mit den Lieblingsphrasen\, Lebenslügen und Widersprüchen der deutschen Politik. Satirisch und spielfreudig\, lustig und schonungslos und mit jeder Menge Musik. Freuen Sie sich nicht zu früh. Und lachen Sie\, solange es noch etwas zu lachen gibt. Denn schon bald könnten sie hinter uns liegen: Die letzten Tage von Deutschland!\nweitere Termine und Preise im Magazin \nerm. Sonderpreis: 43\,50 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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SUMMARY:Die Physiker
DESCRIPTION:Foto: Eike Walkenhorst \nDie Physiker \nFriedrich Dürrenmatt\nRegie Bastian Kraft Dramaturgie Christopher- Fares Köhler Mit Ulrich Matthes\, Anja Schneider\, Carmen Steinert\, Mareike Beykirch\, Jonas Hien\, Alexej Lochmann\, Caner Sunar\nStellen Sie sich vor\, Sie entdecken die Weltformel. Eine Erkenntnis\, die in den falschen Händen den Untergang der Menschheit bedeuten könnte. Was tun? Verkünden? Verbergen? Oder den Wahnsinn vortäuschen\, um die Welt zu retten?\nDer Physiker Möbius entscheidet sich für den inszenierten Wahnsinn. Um diese Formel vor Missbrauch zu schützen\, zieht er sich in ein Sanatorium – unter der Leitung von Dr. Mathilde von Zahnd – zurück. Dort kommt es zu zwei mysteriösen Morden an Krankenschwestern. Die Täter scheinen schnell gefunden. Doch bald zeigt sich: Nichts ist\, wie es scheint. Dürrenmatt schrieb sein Stück im Schatten des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung und doch ist das Stück heute aktueller denn je. Die „Weltformel“ bleibt Symbol für jene wissenschaftlichen Erkenntnisse\, deren Folgen sich nicht mehr kontrollieren lassen. In einer Zeit\, in der Wissen Macht bedeutet – und Macht selten moralisch ist – stellt das Stück die unbequeme Frage: Wer trägt Verantwortung für das\, was denkbar ist? Mit Werken wie Romulus der Große\, Der Besuch der alten Dame und Die Physiker wurde Dürrenmatt zu einem der prägenden Dramatiker des 20. Jahrhunderts.\nweiterer Termin im Magazin \nerm. Sonderpreis: 26\,50 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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SUMMARY:Der Gott des Gemetzels
DESCRIPTION:Foto: Thomas M. Jauk \nDer Gott des Gemetzels \nYasmina Reza\nRegie Bettina Jahnke Franziska Melzer\, René Schwittay\, Kristin Muthwill\, Guido Lambrecht\nZwei elfjährige Jungen haben sich im Park geprügelt: Der eine schlug mit einem Stock zu\, der andere verlor fast zwei Schneidezähne. Die Eltern wollen als kultivierte Menschen bei Kaffee und Kuchen besprechen\, wie nun pädagogisch klug vorgegangen werden kann. Doch der gemeinsame Dialog zwischen den gegensätzlichen Paaren eskaliert. Welcher der Jungen war wirklich der Schuldige? Verweist das rabiate Verhalten eines Kindes vielleicht auf Probleme der Eltern? Wie lassen sich das nächtliche Aussetzen eines Hamsters\, unkontrolliertes Vollkotzen wertvoller Kunstbände oder penetrante Telefonate zur Verteidigung eines gesundheitsgefährdenden Medikaments in dem Zusammenhang deuten?\nAus feinen Sticheleien entstehen scharfe Wortgefechte. Neue Koalitionen werden gebildet\, und vermeintlich klare Rollenmuster geraten ins Wanken. Von subtilen Drohungen über unbeherrschte Gesichtsverluste bis zu ungehemmten Handgreiflichkeiten – die Palette dessen\, was sich Bahn bricht\, ist breit. Kann da noch irgendjemand gewinnen\, oder siegt der Gott des Gemetzels? \nerm. Sonderpreis: 33\,50 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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SUMMARY:Die Welt von Heute und Gestern
DESCRIPTION:Foto: Matthias Horn \nDie Welt von Heute und Gestern\nNach Stefan Zweig\nRegie Lars Georg Vogel Bühne und Kostüme Clara Wanke Sounddesign Fyn Robin Grajetzky Dramaturgie Daniela Guse Licht Janis Willhausen\, Frederik Wohlfarth Mit Victoria Findlay\, Urs Stämpfli\nAnsichten Europas\nEuropa stand schon für vieles im Laufe seiner Geschichte. Die Wiege der Demokratie\, Kolonialismus\, das Christentum\, Aufklärung\, Industrialisierung\, Kriege. Heute ist es vor allem die Europäische Union\, der Versuch einer abgegrenzten\, grenzenlosen Gemeinschaft\, für die der Kontinent steht.\nLars Georg Vogel befragt ausgehend von Stefan Zweigs “Die Welt von Gestern” die europäische Idee und Identität. Was bedeutet uns Europa in Zeiten\, in denen unsere Gesellschaften nach Rechts rücken? Welche historischen Kontinuitäten lassen sich anhand der vergangenen Jahre nachzeichnen?\nNeben Stefan Zweigs Texten werden auch andere Stimmen zu Wort kommen. Auf humorvolle Weise\, aber auch mit klarer Haltung versucht der Abend Antworten auf die Frage zu finden: Quo vadis Europa?\nweiterer Termin im Magazin \nerm. Sonderpreis: € 20\,00\nGastkartenbeitrag: € 2\,00
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LOCATION:Vaganten Bühne\, Kantstraße 12\, Berlin\, 10623
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SUMMARY:Barocktage 2026
DESCRIPTION:Foto: Bernd Uhlig \nBarocktage 2026\nL’incoronazione di Poppea \nVon Claudio Monteverdi |\nGiovanni Francesco Busenello\nInszenierung Eva-Maria Höckmayr\, 2017 Musikalische Leitung Diego Fasolis Anna Prohaska\, Raffaele Pe\, Anna Kissjudit\, Carlo Vistoli\, Manuel Winckhler\, Mark Milhofer\, Evelin Novak u.a.\, Akademie für Alte Musik\nFür seine letzte Oper griff Claudio Monteverdi 1642 erstmals auf einen Stoff mit historisch belegten Figuren zurück und schuf damit die erste „Sex-and- Crime-Story“ der Operngeschichte. Wie ein Politthriller erzählt das frühbarocke Meisterwerk von Macht und Liebesleidenschaft sowie von ihren Missbrauchsmöglichkeiten.\nPoppea Sabina\, die schönste Frau Roms\, will nichts Geringeres als die Kaiserin an der Seite von Kaiser Nerone werden. So wendet sie all ihre Verführungskraft dazu auf\, Nerone zur Verstoßung seiner Ehefrau Ottavia zu überreden. Als der kaiserliche Philosoph Seneca sich dem entgegenstellt\, muss er dafür mit dem Tod bezahlen.\nMonteverdi und sein Librettist Busenello demonstrieren am Ende ihrer Oper ihre durchaus bittere Weltsicht: Keiner ihrer Akteure ist frei von Makel. Letztlich lassen die Autoren diejenigen triumphieren\, die am skrupellosesten handeln. Monteverdi gelingt dabei das Kunststück\, seine teils karikaturhaft gezeichneten\, klanglich sehr differenziert charakterisierten Figuren zwar gelegentlich humorvoll bloßzustellen\, andererseits aber auch immer wieder Empathie für sie zu erzeugen. Äußerst expressiv\, mit sinnlichen Melodien und kühnen Harmonien verführt seine verblüffend avantgardistische Musik dazu\, mit den Ehebrechern mitzufiebern – trotz ihres skandalösen Verhaltens.\nweitere Termine im Magazin \nerm. Sonderpreis 39\,00 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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DESCRIPTION:Foto: Gulliver Theis \nFreiburger Barockorchester: Große Fuge \nVioline und Leitung Cecilia Bernardini\nLudwig van Beethoven – Große Fuge B-Dur op. 133 (Fassung für Orchester)\nLouis Spohr – Nonett F-Dur op. 31\nFelix Mendelssohn Bartholdy – Streichersinfonie Nr. 1 \nDrei Werke\, drei ungewöhnliche Besetzungen: Beethovens Große Fuge entstand ursprünglich als Finalsatz eines Streichquartetts. Auf Wunsch seines Verlegers veröffentlichte Beethoven sie als eigenständiges Werk. Bei der Uraufführung 1826 sorgte sie für Irritation\, viele Zeitgenossen empfanden sie als zu kühn\, zu komplex. Heute gilt sie als visionäres Spätwerk\, das seiner Zeit weit voraus war.\nLudwig Spohrs Nonett in F-Dur entstand 1813 für eine damals ungewöhnliche Kombination aus Streichern und Bläsern. Spohr\, einst einer der gefeiertesten Musiker Europas\, lässt die neun Instrumente gleichberechtigt miteinander dialogisieren\, kein Instrument dominiert.\nZehn Jahre später komponierte der erst 14jährige Felix Mendelssohn die Streichersinfonie Nr. 11\, die zudem Schlagwerk verwendet. Eine sinfonische Form für Streicher und Pauken\, geschrieben von einem Jugendlichen mit erstaunlicher kompositorischer Reife.\nKostenloser Einführungsvortrag um 19.15 Uhr im Foyer\nweitere Preise im Magazin \nerm. Sonderpreis: 46\,50 €\nGastkartenbeitrag: 2\,00 €
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